An der letzten Übung beschäftigten sich die Gruppen der Feuerwehr Uehlfeld mit den Themen Atemschutzüberwachung und dem Vorgehen bei einem Standard Zimmerbrand.
Hierfür wurden die Gruppen jeweils aufgeteilt und an den Stationen verteilt.
An der Station Zimmerbrand wurde insbesondere ein Augenmerk auf das richtige Ausrüsten im Feuerwehrfahrzeug mit Atemschutz und anschließend der Ablauf an der Einsatzstelle geübt.
Da bei jedem Atemschutzeinsatz und bei jeder Übung mit Atemschutz grundsätzlich eine Atemschutzüberwachung durchgeführt werden muss, beschäftigten sich die Kameraden/ -innen an der zweiten Station eben mit diesem Thema.
Die Atemschutzüberwachung dient ausschließlich der Sicherheit der eingesetzten Atemschutztrupps. Noch bevor ein Trupp unter Atemschutz zum Einsatz kommt, wird in der Regel vom Gruppenführer eine Person beauftragt, die Atemschutzüberwachung durchzuführen. Diese Person notiert sich dann unter zur Hilfenahme der Atemschutzüberwachungstafel, die jeweiligen Restdrücke der Atemschutzgeräte und die Standorte des eingesetzten Atemschutztrupps.
Nach einer kurzen theoretischen Wiederholung und Einweisung in die Atemschutzüberwachung, wurde anschließend in einer Trockenübung die Überwachung eines Atemschutztrupps geübt. Der Übungsleiter verteilte die Rollen in zwei Kategorien. Atemschutztrupps und Zuständige für die Atemschutzüberwachung. Die für die Atemschutzüberwachung relevanten Rückmeldungen wurden per Funk übermittelt. Der Überwacher dokumentierte die Informationen in seiner Atemschutzüberwachung.
- Name der Einsatzkräfte mit Funkrufname
- Uhrzeit und Druck bei Anschließen des Luftversorgungssystems
- Uhrzeit und Druck bei Erreichen des Einsatzzieles
- Uhrzeit und Druck bei Erreichen von 1/3 und 2/3 der Einsatzzeit
- Uhrzeit und Druck bei Beginn des Rückzuges
- Uhrzeit und Druck bei am Ende des Atemschutzeinsatzes
- Standorte des Atemschutztrupps
Anschließend erfolgte die Auswertung und Nachbesprechung der Übung.