Ein eher ungewöhnliches Übungsszenario, bei welchem aber viel Geschicklichkeit und Köpfchen bewiesen werden musste, galt es für die Kameraden/ -innen an der letzten Übung zu bewältigen.
„Wie bekomme ich ein randvoll gefülltes Wasserglas auf einem Behälter in 80 cm Höhe, ohne dabei das Wasserglas zu berühren? Als weitere Schwierigkeit darf, bis auf das Unterbaumaterial, jedes Gerät, welches zum Heben dient, nur einmal verwendet werden. Zeitansatz 90 min“
Nach Bekanntgabe der Aufgabenstellung mussten die jeweiligen Gruppen selbständig einen Lösungsansatz entwickeln und die Aufgabe in die Tat umsetzen. Der jeweilige Übungsleiter sollte nur eingreifen, wenn Sicherheitsgrundsätze verletzt würden oder wenn die jeweilige Gruppe einen kleinen Gedankenanstoß nötig hätte.
Zunächst wurde jegliches Einsatzmittel aus dem RW und dem TLF, welches für das Heben einer Last nützlich sein könnten, auf die Bereitstellungsplane gelegt. Von einer einfachen Brechstange über zu den Hebekissen, Hydraulikstempeln und Büffelhebern bis hin zum hydraulischen Hebesatz konnte alles auf der Plane vorgefunden werden.
Stück für Stück und mit viel Feingefühl arbeiteten sich die beiden Gruppen ihrem Ziel entgegen. Leider schaffte es keine der beiden Gruppen das gewünschte Ziel in der genannten Zeit umzusetzen. Die erste Gruppe hatte nach 90 min eine Höhe von 52 cm erreicht und die zweite Gruppe eine Höhe von 64 cm. Dies war aber nicht weiter schlimm, da das primäre Augenmerk bei der Übung nicht bei der erreichten Höhe lag. Zweck hinter dieser eher ungewöhnlichen Übung war es, die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Teams zu fördern und dabei gleichzeitig den Umgang mit den eingesetzten Gerätschaften zu trainieren